Online-Reihe Arbeit und Gesundheit

veröffentlicht am 09.11.2020

Traditionell bietet unsere Suchthilfe am Buß- und Bettag eine Herbstfortbildung an. Mit Hilfe von externen Referenten, Mitarbeitern und ca. 100 – 120 Gästen werden hier seit vielen Jahren Trendthemen der Suchthilfe bearbeitet. Aufgrund der Coronapandemie musste die  13. Veranstaltung unter dem Titel „Sucht und Arbeit – Teilhabe oder Selbstentfremdung?“ leider abgesagt werden. Als neuer Termin wird der 05. Mai 2021 geplant.

Nichtsdestotrotz wollen wir das Thema schon jetzt anreißen. Denn die wachsenden Zahlen psychischer Erkrankungen sowie Suchterkrankungen am Arbeitsplatz sind alarmierend. Dabei können arbeitsspezifische Stressfaktoren die Entwicklung und Aufrechterhaltung von seelischen Erkrankungen wie einer Sucht begünstigen. Arbeit kann gleichzeitig auch identitätsstärkend und gesundheitsfördernd sein. Ganzheitliche Ansätze der Beteiligung von Beschäftigten, Arbeitgebern und Trägern des Gesundheitssystems sind im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmagements erforderlich: Betriebliche Suchtprävention, Frühintervention, Suchtrehabilitation, Wiedereingliederung sowie Arbeitsprojekte für suchtkranke Langzeitarbeitslose sind Bausteine eines funktionierenden Sozial- und Gesundheitssystems.

Vom 16. bis 20. November werden daher im Blog unserer Suchthilfe Beiträge zu dieser Thematik online gehen: Wie muss Arbeit sein, damit sie gesund hält? Welche Faktoren fördern, dass Arbeit krank macht? Welche Verbindung gibt es hier zur Suchtentstehung? Unter den momentanen Bedingungen ist die Frage interessant, wie viel Homeoffice eigentlich für Mitarbeiter gesund ist. Und wie kann man seine Work-Life-Balance pflegen?
Unterstützt wird die Reihe vom Praktikanten der Suchtberatung, Jannik Weidmann, der dies als sein Projekt im Rahmen des Studiums zur Sozialen Arbeit an der KatHo durchführt.

Schauen Sie doch mal vorbei!

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